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Plündert eure Gärten oder deckt euch auf dem nächsten Markt noch schnell mit frischen Radieschen, Gurken und Salaten ein – denn heute ist „Tag des frischen Gemüses“. Diesen wollen wir selbstverständlich gebührend feiern – am besten mit frischem Gemüse zu jeder Mahlzeit.

Gemüse zum Frühstück? Zugegeben, was in anderen Ländern völlig normal ist, trifft bei uns nicht jedermanns Geschmack. Aber spätestens zum Mittagessen ist ein wenig Rohkost doch eigentlich immer passend. Wie wäre es beispielsweise mit einer knackigen Salatbeilage aus den oben genannten Sorten? Diese können aktuell sogar aus heimischem Anbau erstanden werden und leisten mitsamt ihrer Inhaltsstoffe einen wertvollen Beitrag zur alltäglichen Gemüseversorgung.

Gemüse: Exoten auf unserem Teller
Nach wie vor ist die alltägliche Gemüseversorgung in Deutschland nicht ausreichend. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Erwachsene 400 g Gemüse täglich. Zusammen mit 250 g Obst kommt man so auf die altbekannten „fünf Portionen täglich“. Aus der Nationalen Verzehrstudie II ging bereits hervor, dass 87,4 % der Befragten die täglichen 400 g nicht erreichen. Daran hat sich bis heute wenig geändert. So entsprach der Pro-Kopf-Gemüseverzehr im Wirtschaftsjahr 2018/2019 gerade einmal 97 kg und somit 265 g pro Person täglich. Dabei hat Gemüse so einiges zu bieten. Durch den hohen Wassergehalt und die wenigen Kalorien, kann Gemüse dazu beitragen, ein gesundes Körpergewicht zu halten. Hinzu kommen Ballaststoffe, die eine günstige Wirkung auf den Blutzucker haben und zur Sättigung beitragen. Aufgrund der Aufnahme biologisch aktiver Substanzen werden mit einem reichlichen Gemüseverzehr sowie dem generellen Verzehr pflanzlicher Lebensmittel positive Auswirkungen auf die Gesundheit assoziiert. Nicht zuletzt deshalb, weil so weniger ungesunde fett- und zuckerreiche Lebensmittel verzehrt werden.

Eine bunte Schatzkiste der Natur
Gemüse gibt es in allen Formen und Farben – leuchtend rote Tomaten, tiefviolette Auberginen, gelbe Paprikas und grüner Salat. „Schuld“ an der farblichen sowie der geschmacklichen Vielfalt sind sekundäre Pflanzenstoffe, die der Frucht unter anderem als Lock- und Schutzstoff dienen. In der Ernährung hingegen werden sie mit zahlreichen positiven Effekten wie beispielweise einer antioxidativen, zellschützenden oder immunmodulierenden Wirkung in Verbindung gebracht und sind somit als absolut essenziell anzusehen. Es wird davon ausgegangen, dass wir im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung täglich ca. 1,5 g sekundäre Pflanzenstoffe zu uns nehmen. Eine offizielle Empfehlung zur Tageszufuhr gibt es allerdings nicht. Zusätzlich liefert Gemüse zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, die der Körper für die Verrichtung seiner alltäglichen Funktionen benötigt. Hierzu zählen das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln, der reibungslose Ablauf verschiedener Stoffwechselprozesse, der Aufbau von Zellen sowie die effiziente Arbeit von Nerven- und Immunsystem. Kohlgemüse ist beispielsweise eine wahre Vitamin C-Bombe und übertrifft sogar Zitrusfrüchte wie Zitrone und Orange. Hinzu kommen β-Carotine, welche der Organismus zu Vitamin A umwandeln kann, Vitamine der B-Gruppe, Calcium und Magnesium für den Knochenstoffwechsel sowie Kalium und Eisen.

Reifeprüfung: Gut Ding will Weile haben
Wer so richtig aus den Vollen schöpfen möchte, kauft am besten saisonales und regionales Gemüse. Denn das kommt nicht nur der Umwelt zu Gute, sondern ist auch am intensivsten im Geschmack. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Gehalt an Nährstoffen maßgeblich durch den Reifegrad bei der Ernte sowie den vorherrschenden Transportbedingungen beeinflusst wird. Zum Ende des Reifungsprozesses werden vermehrt sekundäre Pflanzenstoffe gebildet. Erkennbar macht sich dies beispielsweise durch das Erröten der Tomate, welche erst zum Ende der Reifung das rotfärbende Carotinoid Lycopin erzeugt. Auch der Vitamingehalt ist in voll ausgereiftem Gemüse am höchsten. Werden die Früchte frühzeitig geerntet und gehen dann auf große Fahrt, reifen einige Sorten zwar noch nach, aber ihr Aroma und ihr Nährstoffgehalt wird sich nicht mehr so entwickeln, wie es an der Mutterpflanze der Fall gewesen wäre. Zusätzlich kann die falsche Lagerung sogar den Abbau von wertgebenden Inhaltsstoffen begünstigen, da viele Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe temperaturempfindlich reagieren. Kurze Transportwege sind somit zu bevorzugen.

Fazit:
Gemüse ist enorm vielseitig und bietet uns bei gleichzeitig geringem Kaloriengehalt ein wahres Füllhorn an Nährstoffen. Wer sich zusätzlich nach dem saisonalen Angebot richtet, leistet zudem nicht nur einen wertvollen Beitrag für die Umwelt, sondern sorgt zudem auch für Abwechslungsreichtum auf seinem Teller. Leider liegt der Gemüseverzehr in Deutschland nach wie vor deutlich unterhalb der Empfehlung, weshalb der heutige Tag der perfekte Anlass ist, noch einmal darüber nachzudenken, inwiefern man den eigenen Gemüseverbrauch im Alltag ein wenig ankurbeln könnte. Mit dem Besten aus 80 kg frischem Obst und Gemüse bietet natürlich auch der Klassiker Cellagon aurum eine komfortable Lösung, die eigene Nährstoffzufuhr zu optimieren und das tägliche Gemüse bereits ins Frühstück zu integrieren ;).