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… wenn Sie ein paar wenige Grundregeln bei der Hautpflege vor und nach dem Sport beherzigen. Sport ist erwiesenermaßen gesund für Körper, Geist und Seele. Und grundsätzlich kann auch die Haut davon profitieren, denn Bewegung sorgt dafür, dass sie auf Grund des angeregten Stoffwechsels besser durchblutet wird. Dies unterstützt eine straffere Haut und einen gesunden Teint. Allerdings gibt es ein paar Faktoren beim Sport, die eine erhöhte Belastung für die Hautgesundheit darstellen.

Sport versetzt die Haut quasi in den „Ausnahmezustand“

Make-up und Sport passen grundsätzlich nicht gut zusammen, denn gerade bei körperlicher Anstrengung möchte die Haut „frei atmen“. Außerdem muss der Schweiß möglichst ungehindert nach außen transportiert werden. Generell sollte daher vor dem Sport auch keine allzu reichhaltige Creme im Gesicht aufgetragen werden, um ein Verstopfen der Poren zu vermeiden. Vor welche zusätzlichen Herausforderungen die Haut beim Sport gestellt wird, hängt auch von der Art der körperlichen Betätigung ab. Beim Sport in Hallen und geschlossenen Räumen sind es vor allem Schweiß und Dreck. Freiluftsportler sollten darüber hinaus den Einfluss von Wind, Wetter und Sonneneinstrahlung berücksichtigen. Vor allem Sonnenschutz sollten Sie daher keinesfalls vergessen. Bei Schwimmern und anderen Wassersportlern wirken sich Chlor oder Salzwasser auf die Haut aus. Eine adäquate Pflege nach dem Sport ist wichtig, um die natürliche Schutzbarriere der Haut aufrecht zu erhalten und ihr während der körperlichen Belastung verlorenes Fett und Feuchtigkeit zurückzugeben.

Ab unter die Dusche – aber richtig!

Nach dem Sport besteht der Wunsch nach einer erfrischenden Dusche. Doch allzu eilig sollte man es damit nicht haben, denn der Körper schwitzt noch eine Weile nach. Er braucht noch ein wenig Zeit, um die gesteigerte Schweißproduktion zurück zu fahren. Andererseits sollte aber auch nicht zu viel Zeit zwischen sportlicher Betätigung und Dusche liegen, denn das nassfeuchte warme Milieu durchgeschwitzter Sportkleidung ist der reinste Tummelplatz für Bakterien. Ist es dann so weit, stellt sich die Frage nach der richtigen Wassertemperatur. Diese richtet sich natürlich auch nach dem individuellen Empfinden. Zu heiß sollte es auf jeden Fall nicht sein, denn das würde den Schutzfilm der Haut stark angreifen. Im Gegensatz dazu fördert der Kontakt mit kälterem Wasser die Durchblutung und ist aus Sicht der Haut daher vorzuziehen. Damit die Freude nicht zu kurz kommt, ist lauwarm wohl die beste Lösung. So oder so sollte man es hinsichtlich der Verweildauer nicht übertreiben. Zu langes Duschen belastet die Haut. Abgesehen davon ist unbedingt auf ein pH-neutrales Duschgel zu achten. Auch dem Prozess des Abtrocknens ist aus Sicht der Haut durchaus Beachtung zu schenken. Sanftes Abtupfen ist starkem Rubbeln unbedingt vorzuziehen, denn Letzteres reizt die Haut nur unnötig.

Achtung! Besondere Aufmerksamkeit beim Abtrocknen verdienen die Zehenzwischenräume, denn hier lauert Fußpilzgefahr – insbesondere in öffentlichen Bädern und Duschen.

Das Eincremen mit einer Feuchtigkeitslotion kann nach dem Duschen helfen, die Haut vor dem Austrocknen zu schützen und den Fett- und Feuchtigkeitsverlust auszugleichen. Mit dem Deodorant darf man übrigens ruhig etwas sparsamer sein: Denn nach der Anstrengung sind die Poren sehr geweitet, so dass die Wirkstoffe intensiv einziehen können. Daher ist es auch gerade nach dem Sport umso wichtiger, dass das gewählte Deo keine Schadstoffe enthält. Um sicher zu gehen, dass weder Schmutz noch Bakterien in die Haut eintreten, ist nach dem Sport die Reinigung der Gesichtshaut mit einem Cleanser besonders zu empfehlen.

Zum Schluss noch etwas Grundsätzliches!

Je nach Intensität der Belastung in Verbindung mit der Umgebungstemperatur variiert der Wasserverlust während des Sports. Daher ist begleitend eine ausreichende Wasserzufuhr absolut unerlässlich. Dies ist nicht nur für einen intakten Kreislauf essentiell, sondern auch für die Vitalität der Haut.