Omega-3-Fettsäuren – unerlässlich für starke Abwehrkräfte
Der Wandel der Jahreszeiten bringt es mit sich: Nicht nur die Natur verändert sich, sondern auch die Herausforderungen, die täglich an unseren Organismus gestellt werden.
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Über Omega-3 wird viel geschrieben und wenig gemessen. Du kannst jahrelang Fisch essen oder Öl nehmen, ohne zu wissen, ob davon etwas in Deinen Zellen ankommt. Genau diese Lücke schließt eine Fettsäureanalyse: Sie ersetzt die Vermutung durch eine Zahl.
Zur Einordnung: Nach dem Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung nehmen Erwachsene in Deutschland im Schnitt rund 0,2 Gramm der langkettigen Omega-3-Fettsäuren pro Tag auf. Die Nationale Verzehrsstudie II zeigt außerdem, dass etwa 16 Prozent der Befragten überhaupt keinen Fisch essen. Wie sich das bei Dir persönlich auswirkt, sagen diese Durchschnittswerte allerdings nicht. Das sagt nur eine Messung.
Der Test misst dafür nicht im Blutplasma, sondern in der Membran der roten Blutkörperchen. Plasmawerte schwanken mit jeder Mahlzeit. Die Blutkörperchen halten dagegen fest, was über Wochen eingebaut wurde, und liefern damit einen Wert, der sich nicht mit einem Lachsfilet am Vorabend schönrechnen lässt.
Für alle, die schon Omega-3 zuführen und wissen wollen, ob die Menge passt. Für alle, die selten oder keinen Fisch essen. Für Sportlerinnen und Sportler, die ihre Versorgung nicht dem Zufall überlassen. Und für alle, die vor einer Umstellung erst einmal einen Ausgangswert haben möchten, um später vergleichen zu können.
Weniger sinnvoll ist der Test, wenn Du gerade erst mit der Einnahme begonnen hast. Dann warte drei Monate, sonst misst Du den alten Stand.
Einen mehrseitigen Befund mit allen Einzelwerten, den beiden Indizes und einer Einordnung, wo Dein Wert im Vergleich zum Zielbereich liegt.
| Kennzahl | Was sie zeigt | Zielbereich des Labors |
|---|---|---|
| HS-Omega-3 Index® | Anteil von EPA und DHA an den Fettsäuren der roten Blutkörperchen | 8 bis 11 % |
| HS-Trans Index® | Anteil der Transfettsäuren | unter 1,04 % |
| Omega-3-Fettsäuren | ALA, EPA, DPA, DHA einzeln | als Einzelwerte ohne eigenen Zielbereich |
| Omega-6-Fettsäuren | unter anderem Linolsäure, Arachidonsäure, DGLA | als Einzelwerte ohne eigenen Zielbereich |
| Gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren | zum Beispiel Palmitinsäure, Stearinsäure, Ölsäure | als Einzelwerte ohne eigenen Zielbereich |
| Verhältnis AA zu EPA | wird ausgewiesen, das Labor gibt dafür bewusst keinen Zielwert an | nicht festgelegt |
Nüchtern zur Probe. Für die Trockenblutprobe solltest Du mindestens zehn Stunden vorher nichts gegessen haben. Wasser und ungesüßter Tee sind in Ordnung. Am einfachsten nimmst Du die Probe morgens vor dem Frühstück.
Omega-3-Öl weiter nehmen. Deine gewohnte Einnahme musst Du nicht unterbrechen. Der Wert zeigt ohnehin die Versorgung der letzten Wochen und lässt sich durch eine einzelne Kapsel nicht verschieben.
Versand. Laut Labor kann die Probe auch am Ende der Woche verschickt werden. Ein Wochenende im Briefkasten der Post ist also kein Problem.
Wer besser verzichtet. Bei Blutgerinnungsstörungen, unter blutverdünnenden Medikamenten oder bei Unsicherheit im Umgang mit der Lanzette sprich vorher mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt. Für Kinder und Jugendliche ist der Test nicht vorgesehen.
Fettsäuren zu messen klingt einfacher als es ist. Das Ergebnis hängt an Details, die man von außen nicht sieht: an der Geometrie der Reaktionsgefäße, an der Aufbereitung der Probe, an der Art, wie das Chromatogramm ausgewertet wird. Genau deshalb kommen unterschiedliche Labore bei derselben Probe zu unterschiedlichen Zahlen.
Wir lassen deshalb dort messen, wo die Methode entwickelt wurde. Die Omegametrix GmbH in Martinsried arbeitet seit 2007 an nichts anderem. Die Bestimmung läuft per Gaschromatographie mit Flammenionisationsdetektor, die Auswertung ist standardisiert, jeder Befund wird medizinisch freigegeben.
| Faktor 3,5 | So weit lagen Ergebnisse derselben Blutprobe zwischen verschiedenen Laboren auseinander. Quelle: LaboratoriumsMedizin 2014. |
| 4 % | Variationskoeffizient der Methode, also die Streuung der Messung selbst. |
| Faktor 13 | So unterschiedlich reagieren Menschen auf dieselbe Omega-3-Dosis. |
Wann nachmessen sinnvoll ist. Die roten Blutkörperchen leben etwa 120 Tage. Wer nach dem ersten Befund etwas an der Ernährung oder an der Zufuhr ändert, sieht das erst nach rund drei Monaten im Wert. Früher zu messen kostet Geld und sagt wenig.
Beratung dazu. Deinen Befund kannst Du mit Deiner Cellagon Beraterin oder Deinem Berater durchsprechen. Wenn Du keine Beratung hast, hilft Dir unser Team weiter.
Die häufigsten Fragen zum Omegametrix Test haben wir hier zusammengestellt.
Der Test bestimmt 26 Fettsäuren in der Membran Deiner roten Blutkörperchen. Im Mittelpunkt stehen zwei Kennzahlen: der HS-Omega-3 Index®, also der Anteil der marinen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, und der HS-Trans Index® für den Anteil der Transfettsäuren. Dazu bekommst Du alle Einzelwerte, von Alpha-Linolensäure über Linolsäure bis zur Arachidonsäure.
Mit der beigelegten Lanzette piekst Du in die Fingerbeere und gibst zwei Tropfen Blut auf die markierten Felder der Trockenblutkarte. Danach trocknen lassen, in den frankierten Umschlag stecken und einsenden. Es braucht keinen Termin, keine Praxis und keine Venenpunktion.
Ja. Für die Trockenblutprobe gibt das Labor mindestens zehn Stunden ohne Essen vor. Wasser und ungesüßter Tee sind erlaubt. Morgens vor dem Frühstück ist der einfachste Zeitpunkt.
Nein. Laut Labor musst Du Nahrungsergänzungen nicht absetzen. Der Wert beschreibt die Versorgung über Wochen, ein einzelner Löffel Öl verschiebt ihn nicht.
Die Analyse selbst liegt in der Regel innerhalb von 48 Stunden nach Eingang der Probe im Labor vor. Dazu kommt der Postweg hin und zurück.
Die Omegametrix GmbH in Martinsried bei München, ein Labor, das ausschließlich Fettsäuren analysiert. Die Messung läuft per Gaschromatographie mit Flammenionisationsdetektor. Das Labor gibt an, seine Methode sei nach DIN EN ISO 15189 durch die Deutsche Akkreditierungsstelle akkreditiert.
Der Anteil der beiden marinen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA an allen Fettsäuren in der Membran Deiner roten Blutkörperchen, angegeben in Prozent. Die Kennzahl wurde 2004 von William S. Harris und Clemens von Schacky beschrieben und ist seither in einer großen Zahl wissenschaftlicher Arbeiten verwendet worden.
Das Labor nennt einen Zielbereich von 8 bis 11 Prozent. Werte darunter gelten als niedrig. Oberhalb von 11 Prozent sieht das Labor keinen zusätzlichen Nutzen. Was Dein persönlicher Wert für Dich bedeutet, besprich bitte mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt.
Weil Plasmawerte stark davon abhängen, was Du zuletzt gegessen hast. Das Labor bezeichnet Plasmafettsäuren als Langzeitparameter ausdrücklich für ungeeignet. Die Membran der roten Blutkörperchen verändert sich langsam und zeigt deshalb den Stand über etwa acht bis zwölf Wochen.
Er zeigt den Anteil der Transfettsäuren in Deinen Blutkörperchen, vor allem trans-Ölsäure und trans-Linolsäuren. Sie stammen überwiegend aus industriell verarbeiteten Lebensmitteln. Der Zielwert des Labors liegt unter 1,04 Prozent.
Weil das auswertende Labor dieses Verhältnis und ebenso das Verhältnis von Arachidonsäure zu EPA für wissenschaftlich nicht belegbar hält und deshalb bewusst keine Zielwerte dafür ausgibt. Zielbereiche gibt es nur für den Omega-3-Index und den Trans-Index. Die Verhältniszahl wird ausgewiesen, aber nicht bewertet.
Nach mindestens drei Monaten. Rote Blutkörperchen leben rund 120 Tage, vorher ist eine Veränderung im Wert nicht sauber ablesbar.
Nein. Wir sehen den Test für Erwachsene vor. Bei Kindern und Jugendlichen gehört die Frage nach der Fettsäureversorgung in die Hand der Kinderärztin oder des Kinderarztes.
Nein. Der Test liefert Messwerte, keine Diagnose. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung und keine Behandlung. Auffällige Werte oder Beschwerden gehören ärztlich abgeklärt.
Der Befund liegt in einem geschützten Laborportal, den Zugang bekommst Du mit dem Kit.
Unser Team steht Dir zur Seite – persönlich, kompetent und zuverlässig.
E-Mail: kontakt@cellagon.de
Telefon: 0431-329932
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