Darmgesundheit verbessern – wie Ernährung den Darm stärkt
Dass sich Darmgesundheit nicht nur auf das Wohlbefinden im Bauch, sondern auf den ganzen Körper positiv auswirken kann, zeigen immer mehr Studien. Wenn du deinen Darm unterstützen und deine Darmgesundheit fördern oder verbessern willst, spielt eine ausgewogene Ernährung hierbei eine wichtige Rolle. Welche Lebensmittel als besonders darmfreundlich gelten – und was darüber hinaus für den Darm gut ist, erfährst du in diesem Blogartikel.
Warum ist die Darmgesundheit so wichtig?
Unser Darm beeinflusst einerseits unsere Verdauung und somit auch unser Wohlbefinden im Bauch. So gibt es diverse Hinweise darauf, dass eine Verbindung zwischen der Zusammensetzung des Darmmikrobioms sowie funktionellen Darmbeschwerden wie dem Reizdarmsyndrom existiert. Mit Verdauungsbeschwerden und der Entstehung entsprechender Krankheiten wird häufig auch der sogenannte „Leaky Gut“ in Zusammenhang gebracht.
Wenn es darum geht, die Darmgesundheit zu verbessern und den Darm zu unterstützen, spielt auch unser Mikrobiom im Darm eine zentrale Rolle. Dieses umfasst etwa 100 Billionen Darmbakterien – mit über 500 verschiedenen Arten und einem Gewicht von ungefähr einem Kilogramm. Diese Bakterien produzieren unter anderem sowohl Neurotransmitter-Vorstufen als auch kurzkettige Fettsäuren. Infolgedessen kann unser Darm auch unser weiteres Wohlbefinden über den Darm hinaus beeinflussen. So deuten Studien unter anderem darauf hin, dass Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmflora zu Entzündungsreaktionen, Fettleibigkeit sowie verschiedenen Erkrankungen beitragen können.1
Zudem kommt dem Darm eine weitere wichtige Aufgabe zu: Die Schutzfunktion für unseren menschlichen Körper. So gehört das Darmmikrobiom mit seinen vielen verschiedenen Arten an Darmbakterien zu einem der vier Bestandteile der sogenannten „Darmbarriere“. Diese sorgt dafür, dass sich Giftstoffe (Toxine) und schädliche Keime nicht ausbreiten können.
Konkret sind die vier Bestandteile der Darmbarriere:
- Das Darmmikrobiom mit seinen in etwa 100 Billionen Darmbakterien
- Die Schleimschicht des Darms (auch Mukusschicht oder Mukus genannt)
- Die Darmschleimhaut
- Das Immunsystem des Darms, in dem sich 70 – 80 Prozent aller Immunzellen in unserem Körper befinden.
Somit fungiert der Darm als eine Art „Schaltzentrale“ für unsere Körperabwehr. Daher ist es nicht überraschend, dass Studien darauf hindeuten, dass bei einer größeren Artenvielfalt im Mikrobiom ein geringeres Risiko zur Entwicklung von Allergien besteht.2 Auch die Entstehung von Autoimmunerkrankungen wird mit dem Mikrobiom in Verbindung gebracht.
Über die sogenannte „Darm-Hirn-Achse“ als Verbindung zwischen Gehirn und Verdauungstrakt können sich Veränderungen im Mikrobiom sogar auf das Wohlbefinden im Kopf auswirken – und umgekehrt. So zeigt zum Beispiel eine Studie aus Japan, dass Probiotika bei Menschen einen positiven Effekt auf das Stresslevel haben können.3
Darmgesundheit verbessern – welche Rolle spielt die Ernährung?
Das Thema Ernährung spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, den Darm zu unterstützen sowie die Darmgesundheit zu fördern und zu verbessern.
So können beispielsweise stark verarbeitete Nahrungsmittel wie auch Zucker den Darm unnötig belasten – und so Dysbalancen im Mikrobiom begünstigen.
Als förderlich für die Darmgesundheit gilt hingegen eine ausgewogene, ballaststoffreiche, prä- sowie probiotische Ernährung mit viel frischem Gemüse und Obst.
Doch um die Darmgesundheit zu verbessern beziehungsweise zu fördern kommt es auch auf weitere Faktoren an, wie zum Beispiel ausreichend Schlaf und Bewegung sowie möglichst wenig Stress.
Diese Lebensmittel tun deinem Darm besonders gut
Abgesehen vom Verzicht auf stark verarbeitete Lebensmittel, gelten auch einige Nahrungsmittel als besonders förderlich, um die Darmgesundheit zu erhalten oder zu verbessern.
Hier ein kleiner Überblick:
- Ballaststoffe: Ballaststoffe aus Obst, Gemüse, Vollkornprodukten sowie Pseudogetreide wie Quinoa fördern die Darmgesundheit und tragen zu einer vielfältigen Darmflora bei. Durch die Zersetzung im Darm entstehen kurzkettige Fettsäuren (SCFAs), die als Energiequelle für die Darmzellen dienen, die Darmbeweglichkeit und Durchblutung fördern und so eine effiziente Nährstoffresorption unterstützen.
- Probiotische Lebensmittel: Fermentierte Nahrungsmittel wie Joghurt oder Sauerkraut, liefern dem Darm probiotische Kulturen, die als besonders darmfreundlich gelten.
- Präbiotische Nahrungsmittel: Gemüse wie Chicorée, Topinambur oder Zwiebeln enthalten präbiotische Bestandteile. Diese wiederum können dann den sogenannten „guten“ Darmbakterien als Nahrung dienen.
Darüber hinaus tragen auch warme Mahlzeiten und Getränke wie Wasser oder Kräutertees auf natürliche Weise zur Verdauungsförderung bei.
Warnsignale eines gestörten Darms erkennen
Ein gestörter Darm kann sich anhand verschiedener Symptome bemerkbar machen. Zu diesen gehören:
- Häufige Blähungen, Durchfall oder Verstopfung
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie
- chronische Müdigkeit.
Zudem werden auch Hautprobleme, Stimmungsschwankungen oder eine erhöhte Infektanfälligkeit mit Dysbalancen im Darm in Verbindung gebracht.
Darmgesundheit, Ernährung und Cellagon
Wie schon weiter oben beschrieben, spielt eine ausgewogene Ernährung eine wichtige Rolle, um die Darmgesundheit zu fördern und zu verbessern. Doch im fordernden Alltag schaffen es viele Menschen nicht, sich so zu ernähren, dass ihr Körper mit der benötigten Menge an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen versorgt wird. Vor allem der entsprechend erforderliche Konsum an Obst und Gemüse kommt dabei oft zu kurz.
Genau hier setzt Cellagon an: Das flüssige Mikronährstoffkonzentrat „Cellagon aurum“ kombiniert über 80 Zutaten aus ausgewählten Quellen an Gemüse, Obst, Kräutern sowie Ölen mit funktionellen Inhaltsstoffen. So enthält Cellagon aurum unter anderem Stutenmilch, Oligofruktose sowie milchsauervergorene Zutaten aus unterschiedlichen Gemüsearten.
Für jene, die es gerne etwas milder mögen, eignet sich die vegane Variante „Cellagon aurum Dunkle Sommerbeere“ besonders gut. Diese beinhaltet milchsauervergorene Zutaten aus Gurke, Sauerkraut, roter Bete, Karotte und Pastinake. Milchsauervergorene Lebensmittel enthalten Laktobazillen, die für die Milchsäuregärung eingesetzt werden und können wiederum der Darmgesundheit zuträglich sein.
FAQ – Häufige Fragen zur Darmgesundheit und Ernährung
Nachfolgend gibt es unsere Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Ernährung sowie Darmgesundheit fördern und verbessern.
Um dem Darm langfristig Gutes zu tun und die Darmgesundheit zu fördern und zu verbessern, empfiehlt es sich, auf stark verarbeitete Lebensmittel und Zucker größtenteils zu verzichten. Stattdessen ist es sinnvoll, auf eine ausgewogene, ballaststoffreiche, prä- sowie probiotische Ernährung mit viel frischem Gemüse und Obst zu setzen. Zudem sollte auf ausreichend Bewegung und Schlaf sowie möglichst wenig Stress geachtet werden.
Bei Verdauungsproblemen ist eine individuelle Abklärung durch den Haus- oder Facharzt sinnvoll, da die Ursachen vielfältig sein können. Allgemein wird empfohlen, stark zuckerhaltige und scharf gewürzte Speisen zu meiden.
Probiotika sind bestimmte probiotische Bakterien wie bestimmte Arten von Bifidobakterien und Laktobazillen, die als gesundheitsförderlich gelten. Bei Präbiotika wiederum handelt es sich um Ballaststoffe, die den sogenannten „guten“ Darmbakterien als Nahrung dienen.
Dass sich eine Ernährungsumstellung nicht nur langfristig, sondern auch kurzfristig auf den Darm – beziehungsweise das Mikrobiom – auswirken kann, belegt unter anderem eine Studie aus dem Jahr 2013. Diese untersuchte Veränderungen des Darmmikrobioms beim Verzehr von ausschließlich pflanzlichen oder ausschließlich tierischen Nahrungsmitteln.4