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Vitalstofflücke schließen – warum Dein Körper mehr braucht, als Du denkst

Volle Supermarktregale, riesige Auswahl – und trotzdem erreichen viele Menschen nicht die täglich empfohlene Nährstoffzufuhr. Laut der Nationalen Verzehrsstudie II des Max-Rubner-Institutes nehmen rund 59 % der Deutschen nicht die empfohlene tägliche Obstmenge auf. Dieses Paradoxon wirft eine zentrale Frage auf: Warum entsteht trotz Überfluss eine Versorgungslücke? Und vor allem: Was kann man konkret tun, um seinen Körper im Alltag optimal zu versorgen?

Was ist die Vitalstofflücke? – Definition und Abgrenzung

Die Vitalstofflücke beschreibt die Diskrepanz zwischen einer ausreichenden Kalorienzufuhr und einer gleichzeitig unzureichenden Versorgung mit essenziellen Vitaminen, Mineralstoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen. Mit anderen Worten: Der Körper nimmt ausreichend Kalorien täglich auf, erhält jedoch nicht immer genügend essentielle Mikronährstoffe.

Wichtig jedoch zu verstehen ist, dass es sich hierbei nicht um einen klinischen Mangel handelt, sondern um eine subklinische – also eine sehr leichte und unterschwellige – Unterversorgung. In der Fachliteratur wird hierbei auch von „hidden hunger“ gesprochen.

Ursachen der Vitalstofflücke – warum Ernährung allein oft nicht reicht

Verzehrverhalten – Die DGE-Realität:

Die größte Rolle spielt das tatsächliche Essverhalten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt dafür unter anderem täglich fünf Portionen Obst und Gemüse. Allerdings wird diese Empfehlung nur von den wenigsten unserer Gesellschaft erfüllt.

Die Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie II zeigen deutlich:

  • 87,4 % der Deutschen unterschreiten die täglich empfohlene Menge für Gemüse
  • 59 % der Bevölkerung essen zu wenig Obst
  • 75 % der Frauen im gebärfähigen Alter unterschreiten die Empfehlung der Eisenaufnahme
  • 74 % der weiblichen Jugendlichen unterschreiten die Calcium-Empfehlung

Der „Dilution Effect“ und der Klimawandel:

Studien zeigen, dass sich die Nährstoffdichte einiger Kulturpflanzen, beispielsweise von Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl, im Laufe der letzten Jahrzehnte verändert hat. Eine Analyse von Davis et al. aus dem Jahre 2005 stellte Rückgänge bei einzelnen Nährstoffen wie Riboflavin sowie bei Mineralstoffen wie Calcium und Eisen fest: Bei sechs dieser Nährstoffe konnte ein Rückgang der mittleren Konzentration ermittelt werden:

  • Riboflavin (B2): -38 %
  • Vitamin C: -20 %
  • Calcium: -16 %
  • Eisen: -15 %
  • Phosphor: -9 %
  • Protein: -6 %

Als mögliche Hauptursache wird der sogenannte „Dilution Effect“ oder auch „Verdünnungseffekt“ diskutiert: Durch gezielte Züchtung moderner Sorten wachsen diese schneller und liefern höhere Erträge. Allerdings verteilt sich dadurch dieselbe Nährstoffmenge auf eine höhere Pflanzenmasse. Daraus ergibt sich in Summe folglich eine geringere Nährstoffdichte pro Pflanze als noch vor einigen Jahrzehnten.

Weitere Forschungsergebnisse von Myers et al. (2014) deuten darauf hin, dass steigende CO2-Konzentrationen die Nährstoffdichte bestimmter Kulturpflanzen, wie beispielsweise Weichweizen, beeinflussen können. Studien an Weizen und anderen Grundnahrungsmitteln beobachteten unter erhöhten CO2-Bedingungen unter anderem niedrigere Gehalte an Protein, Eisen und Zink. So reduzierten in einer Studie von Wang et al. (2025) gesteigerte CO2-Konzentrationen die Gesamt-Zinkkonzentration in Gemüse signifikant um 8,9 %. Dieser Effekt zeigte sich bei Fruchtgemüse, wie Tomaten oder Zucchini. Die Auswirkungen unterscheiden sich jedoch je nach Sorte, Standort und Anbaubedingungen. Klar ist jedoch laut Forschenden, dass der CO2-Gehalt in den kommenden Jahren weiter ansteigen wird und so die Agrarökosysteme weltweit bedroht werden.

Moderner Lebensstil – erhöhter Bedarf:

Auch der tägliche Bedarf kann sich durch den modernen Lebensstil durchaus verändern:

  • Chronischer Stress kann den Mikronährstoffverbrauch erhöhen
  • Bewegungsmangel im Alltag kann oxidativen Stress begünstigen
  • Zeitmangel und Alltagsstress können eine ausgewogene Ernährung erschweren
  • Die Einnahme einiger Medikamente, wie beispielsweise Protonenpumpenhemmern, kann die Bioverfügbarkeit der Mikronährstoffe reduzieren

Oftmals ist es die Kombination aus dem Lebensstil und dem Essverhalten, die die optimale Versorgung im Alltag herausfordernd machen kann.

Im Alltagsstress oder auch aus Zeitmangel greifen immer mehr Menschen zu nährstoffärmeren Lebensmitteln. Oftmals wird auf die sogenannten „Convenience Produkte“ zurückgegriffen. Hierbei handelt es sich um industriell vorverarbeitete Lebensmittel. Der Grundgedanke hinter diesen Produkten ist gut: Sie reduzieren den Arbeitsaufwand sowie die Zeit in der Küche und erleichtern das Zubereiten ungemein. Allerdings enthalten sie meist einen höheren Gehalt an Fett, Salz, Zucker oder Zusatzstoffen. Auch fertige Fruchtjoghurts oder Milchmischgetränke sind versteckte Zuckerfallen. Hier stecken meist mehr Zucker als tatsächliche Frucht in einem Becher. Dadurch fehlt es an nährstoffreichen Lebensmitteln in der täglichen Ernährung. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur die Makronährstoffe Kohlenhydrate, Proteine und Fette enthalten, sondern auch relevante Mengen an Mikronährstoffen. Dazu zählen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie sekundäre Pflanzenstoffe.

Hinzu kommt, dass Mahlzeiten häufig nebenbei eingenommen werden, beispielsweise unterwegs, vor dem Bildschirm oder unter Zeitdruck. Dadurch wird nicht nur die Lebensmittelauswahl beeinflusst, sondern oftmals auch das Sättigungsgefühl und das Bewusstsein für eine ausgewogene Ernährung. Auch Schlafmangel und ein hoher Medienkonsum werden mit einem veränderten Essverhalten und einer höheren Vorliebe für energiedichte, nährstoffarme Lebensmittel in Verbindung gebracht.

Chronischer Stress kann laut Forschenden bei stark gestressten Personen die Aktivität bestimmter Gehirnregionen beeinflusst und so das Essverhalten hin zu schmackhaften, kalorienreichen Lebensmitteln lenken. Darunter fallen beispielsweise die Convenience Produkte, wie Tiefkühllasagne, Tortellini oder die Minipizza aus dem Backshop, aber auch Snacks wie Chips, Schokolade oder Backwaren. Die Forschenden stellten jedoch fest, dass es dabei für Stressphasen tatsächlich günstiger wäre, statt Schokolade lieber Rohkost zu verzehren.

Ein erhöhter Bedarf aufgrund einer Therapie mit bspw. Protonenpumpenhemmern wird mit einer verminderten Bioverfügbarkeit der Mikronährstoffe begründet. Protonenpumpenhemmer werden bei Problemen des oberen Gastrointestinaltraktes, wie Refluxerkrankungen, verschrieben. Sie sind die stärksten Hemmer der Magensäuresekretion und können den pH-Wert im Magen um mehrere Einheiten sowie die Wasserstoffionenkonzentration um das Hundert- bis Tausendfache erhöhen. Der Wirkmechanismus dahinter kann die Bioverfügbarkeit und Resorption essentieller Vitamine und Mineralstoffe sowohl im Magen als auch im Duodenum verändern, was sich auch auf die Absorption in distalen Darmabschnitten auswirken kann. Die klinische Bedeutung ist derzeit allerdings noch nicht genug erforscht. Dennoch heben die Forschenden die Wechselwirkungen dieser Medikamente mit Vitamin B12, Vitamin C, Calcium, Eisen und Magnesium hervor.

Typische Symptome eines Nährstoffmangels – erkennst Du Dich wieder?

Eine suboptimale Versorgung kann sich durch verschiedene, unspezifische Symptome äußern:


SymptomMöglicher Mangel
Müdigkeit und Erschöpfungz. B. Eisen, B-Vitamine
HaarausfallBiotin, Selen, Zink
Erhöhte InfektanfälligkeitVitamin C & D, Zink
KonzentrationsproblemeB-Vitamine, Eisen
Brüchige Nägel und trockene HautBiotin, Vitamin E

Wichtig: Diese Symptome können viele unterschiedliche Ursachen haben. Diese Tabelle ersetzt keine Expertenmeinung oder Diagnose. Wenn Du auf Nummer sicher gehen und einen Nährstoff-Test machen möchtest, solltest Du ein Blutbild bei der Hausärztin oder dem Hausarzt durchführen lassen. So kann schnell Klarheit geschaffen werden.

Die Vitalstofflücke schließen – natürliche Wege zur besseren Versorgung

Ernährung optimieren

Die Basis ist und bleibt eine ausgewogene Ernährung – so, wie sie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen wird:

  • 5 Portionen Obst und Gemüse täglich
  • Eine große Vielfalt – je bunter, desto besser
  • Nährstoffreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Blattgemüse, Beeren und Nüsse

Was genau macht Obst und Gemüse überhaupt aus? Zum einen haben sie im Vergleich mit anderen Lebensmittelgruppen eine geringere Energiedichte. Das bedeutet, dass sie wenig Kalorien auf die Menge bezogen liefern. Sättigung wird vor allem durch das Volumen der Mahlzeit ausgelöst. Obst und Gemüse trägt deshalb viel zur Sättigung bei und liefert dennoch relativ wenig Kalorien. Beachtet werden sollte, dass die Energiedichte von Obst höher ist als die von Gemüse. Weiterhin senkt der Verzehr von Obst und Gemüse das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Studien zeigen, dass Menschen mit einem hohen Konsum von Obst und Gemüse seltener von Bluthochdruck, Herzkrankheiten und Schlaganfällen betroffen sind. Auch der Verzehr von Nüssen kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken, da sie ungesättigte Fettsäuren, Mineral- und Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe enthalten.

Der regelmäßige Verzehr von Obst und Gemüse wirkt sich positiv auf die Diversität und Funktion der Darmmikrobiota aus, vor allem, weil die enthaltenen Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe das Wachstum gesundheitsfördernder Bakterien und die Bildung kurzkettiger Fettsäuren unterstützen. Besonders in den ersten drei Lebensjahren habe der regelmäßige Verzehr von Obst und Gemüse einen wichtigen Einfluss auf das Immunsystem, da sich in dieser Zeit das Darmmikrobiom entwickelt und aufbaut.

Ganzheitliche Mikronährstoffkonzentrate als Ergänzung

Gerade im hektischen Alltag kann es durchaus sinnvoll sein, die Ernährung gezielt zu ergänzen. Mit über 80 Zutaten aus Obst, Gemüse, Kräutern und wertvollen Ölen kann das Mikronährstoffkonzentrat Cellagon aurum ein Beispiel für eine solche Ergänzung sein. Der Ansatz basiert auf der „Macht der Vielfalt“ – also dem Zusammenspiel verschiedener Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Die Idee dahinter: Nicht „mehr von einem“, sondern die Kombination vieler unterschiedlicher Zutaten steht im Mittelpunkt. Denn häufig ist nicht nur ein einzelner Nährstoff entscheidend, sondern vielmehr das gesamte Ernährungsmuster sowie die Breite der aufgenommenen Mikronährstoffe. Genau deshalb setzt die Rezeptur auf eine Vielzahl natürlicher Zutaten statt auf isolierte, hochdosierte Wirkstoffe. Darüber hinaus stammen die enthaltenen Vitamine aus natürlichen Quellen. Durch die Kombination zahlreiche Früchte, Gemüse, Kräuter und sekundärer Pflanzenstoffe verfolgt Cellagon einen ganzheitlichen Ansatz, der sich an der natürlichen Vielfalt von Lebensmitteln orientiert.


NährstoffMenge pro Tagesportion% Referenzmenge (RM)
Vitamin C160 mg200 % RM
Vitamin E18 mg150 % RM
Folsäure200 µg100 % RM
Eisen5,5 mg39 % RM
Zink3,9 mg39 % RM
Selen11 µg20 % RM
Biotin75 µg150 % RM
Thiamin (B1)1,7 mg150 % RM
Riboflavin (B2)2,1 mg150 % RM
Niacin (B3)12 mg75 % RM
Pantothensäure (B5)9 mg150 % RM
B62,1 mg150 % RM
Vitamin D20 µg400 % RM

Tabelle 1: Vitamine und Mikronährstoffe aus Cellagon aurum

Ein mehrstufiges Herstellungsverfahren ermöglicht es, Produktsicherheit und den Erhalt hitzesensibler Inhaltsstoffe bzw. Bioaktivstoffe bestmöglich miteinander zu verbinden. So kann das Vitamin C beispielsweise zu einer normalen Funktion des Immunsystems beitragen, während Biotin zum Erhalt normaler Haare beitragen kann.

Die konzentrierte Form bringt zudem praktische Vorteile mit sich: weniger Verpackungs- und Transportaufwand sowie ein alltagstauglicher Preis von etwa 1,06 € pro Glas.

Häufige Fragen zur Vitalstofflücke

Eine Vitalstofflücke entsteht, wenn der Körper zwar ausreichend Kalorien erhält, aber zu wenig Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe aufnimmt. Laut der Nationalen Verzehrsstudie II erreichen 59 % der Bevölkerung nicht die empfohlene Obstmenge, ebenso wird auch die empfohlene Menge an Gemüse von 87,4 % der Bevölkerung nicht erreicht. Diese Unterversorgung kann sich u. a. durch Symptome wie Müdigkeit oder Konzentrationsproblemen bemerkbar machen.

In Deutschland sind laut Daten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung vor allem Vitamin D, Folsäure, Eisen, Calcium und Jod kritisch bzw. von einer Unterversorgung betroffen. Besonders betroffen sind Frauen im gebärfähigen Alter und Jugendliche.

Wissenschaftliche Studien wie die von Davis et al. (2005) zeigen Rückgänge bei einzelnen Nährstoffen. So zeigten sich Nährstoffrückgänge von etwa 20 % Vitamin C bis hin zu 38 % Riboflavin in Pflanzen. Als zentrale Hauptursache wird der Verdünnungseffekt oder auch „dilution effect“ durch moderne Hochleistungssorten diskutiert. Hierbei handelt es sich um immer schneller und größer wachsende Pflanzen, die infolgedessen ihre vorhandenen Konzentrationen an Mineralstoffen im weiterwachsenden Pflanzengewebe verteilen müssen. So kommt es zum Verdünnungseffekt.

Grundsätzlich: Ja. Eine ausgewogene, abwechslungsreiche und pflanzenbasierte Ernährung kann den Nährstoffbedarf decken. In der Praxis erreichen viele Menschen die empfohlenen Mengen im hektischen Alltag jedoch nicht, weshalb ergänzende Strategien sinnvoll sein können. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich fünf Portionen Obst und Gemüse, sowie genügend Vollkornprodukte als auch Nüsse und Saaten zu verzehren, die zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung beitragen.

Ein ganzheitliches Mikronährstoffkonzentrat wie Cellagon aurum setzt auf die natürliche Vielfalt von über 80 pflanzlichen Zutaten, statt isolierte synthetische Einzelvitamine zu liefern. Es wird hierbei auf viele natürliche Zutaten statt isolierter Einzelstoffe gesetzt. Dadurch entsteht ein breites Spektrum an Nährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die im Zusammenspiel wirken.

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